Danke 2007

An alle Spender!

 

Sehr herzlich möchten wir Ihnen für Ihre Spende für das Hospital San Gabriel danken. Auch im Namen der Belegschaft des Krankenhauses und von Lieselotte (Lieschen) Barragan, die jetzt das Krankenhaus weiterführt.

 

Für das Krankenhaus war das Jahr 2007 ein erfolgreiches Jahr. Nach vielen sehr schwierigen Jahren konnte dank der tatkräftigen Hilfe vieler engagierter Helfer, Gönner und Wohltäter, zu denen auch Sie gehören, viel Innovatives eingebracht werden. Große Hoffnung setzen wir in die neue onkologische Abteilung - die ausschließlich durch Spenden finanziert wurde - weil wir außer der neuartigen ganzheitlichen medizinischen Betreuung Krebskranker nebst ihrer Familienangehörigen auch neue Einkunftsmöglichkeiten erwarten, die dringend gebraucht werden, damit das Krankenhaus immer unabhängiger von Spenden und Zuwendungen wird. Wir erwarten, dass die Station Mitte Januar eingeweiht werden kann. Dieses ist im Internet zu lesen.

 

Ein Teil Ihrer Spende ist auch Estela zugekommen. Estela ist ein kleines achtjähriges Mädchen, das mit einer Kieferspalte zur Welt kam. Ihre minderjährige Mutter suchte in ihrer Unwissenheit keine ärztliche Hilfe für das Baby auf. Durch eine der Kampagnen des Hospitals, die an die unaufgeklärte Bevölkerung gerichtet werden, wurde sie auf die Möglichkeit einer Operation aufmerksam gemacht. Estela ist noch nie zur Schule gegangen, da sie von anderen Kindern gehänselt wurde und sich geschämt hat. Inzwischen ist sie operiert, noch eine kleine Nachoperation ist nötig, dann kann sie im Februar – auch dank der psychologischen Unterstützung des Krankenhauses - endlich in die Schule gehen!

Auch Cristian konnten Sie helfen. Der Zwölfjährige fand im Hause des Vaters Dynamit. Der Vater ist Minenarbeiter. Zehntausende Arbeitsplätze wurden durch die Schließung zahlreicher Zinnminen im Jahre 1985 vernichtet. Viele der Minenarbeiter, die keine Arbeit finden, kaufen Dynamit, das frei in den Strassen verkauft wird, und sprengen selber kleine Mengen Zinn aus den Stollen. Cristian ist kein Einzelfall: Er fand das Dynamit und zündelte, das Dynamit zerfetzte seine Hand. Im staatlichen Krankenhaus wollte man die Hand amputieren aber der verzweifelte, schuldbewusste Vater brachte ihn nach San Gabriel, wo wenigstens der Daumen und der Zeigefinger gerettet werden konnten. Cristian befindet sich noch in einem schockähnlichen Zustand und wird von der psychologischen Abteilung betreut. Er wird seine Hand wieder gebrauchen können.

Und so häufen sich die Einzelschicksale, die man gar nicht alle aufführen kann. Schon die kleinsten Beträge helfen den Eltern, die kein Geld haben, um die nötigen Medikamente und Behandlungen zu zahlen. Deswegen noch einmal: Auch herzlichen Dank im Namen der Patienten!

 

Wir hoffen, dass Sie sich häufiger in unserem Internetportal umschauen. Diese und andere Fälle werden auch darin beschrieben, teilweise mit den entsprechenden Fotos.

 

Mit freundlichen Grüßen,

Claus Wulf   (Präsident)

&

Gisela Bornmann  (Vizepräsidentin)

[Startseite] [Das Krankenhaus] [Förderverein] [Veranstaltungen] [Bolivien] [Prof. Dr. Lieselotte de Barragán] [Bildergalerien] [Danke] [Vielen Dank 2014] [Vielen Dank 2012/ 2013] [Vielen Dank 2010] [Vielen Dank 2008/ 2009] [Vielen Dank 2007] [Impressum]

© 2007-2014  Förderverein “Hilfe für das Lehrkrankenhaus San Gabriel in La Paz - Bolivien” eV